Schneller Versand Über 2 Mio. zufriedene Kunden
Hilfecenter-Menü
Hutshopping Hilfecenter Hotline: + 41 31 5087050
(Passwort vergessen?)
REGISTRIEREN

Stoffratgeber - Panamastroh

Geschichte:
  • Panamastroh

So wurde der Hut aus Panamastroh bekannt

Bei Panamastroh handelt es sich um die Fasern der Toquilla-Palme, die für die Herstellung klassischer Panamahüte verwendet werden. Diese Palmenart, auch Paja Toquilla genannt, wächst hauptsächlich in Ecuador – dem Ursprungsland der authentischen Panamahüte. Der weitverbreitete Irrglaube, der Hut stamme aus Panama, ist historisch bedingt: Panama diente einst als bedeutender Umschlagplatz für den See- und Landhandel zwischen Nord- und Südamerika. Nachdem US-Präsident Theodore Roosevelt bei einer Besichtigung des Panamakanals im Jahr 1906 solch einen Hut trug, verknüpfte man diesen fälschlicherweise mit dem Namen „Panama“, obwohl er aus Ecuador stammt.

Fertigung des Hutes

Die Herstellung eines echten Panamahuts erfolgt traditionell in aufwendiger Handarbeit und nicht in industriellen Grobetrieben. Dazu werden die Blätter der Toquilla-Palme in feine Streifen geschnitten, befeuchtet und anschließend sorgfältig verflochten. Die Feuchtigkeit macht das Material geschmeidiger und verarbeitungsfreundlicher. Je feiner und gleichmäßiger die Fasern, desto formschöner und qualitativer zeigt sich das Endprodukt. In vielen Fällen wird das Panamastroh im Nachgang gebleicht, kann aber ebenso eingefärbt werden.

Eigenschaften:

Auch als Toquilla-Stroh bekannt, zeichnet sich Panamastroh durch seine besondere Flexibilität und Leichtigkeit aus. Es bietet ein hohes Maß an Tragekomfort und ist deutlich angenehmer als viele andere Strohsorten. Ein zusätzlicher Vorteil liegt in der glatten Oberfläche des Geflechts: Verunreinigungen haften kaum, da Schmutz sich an dem engmaschigen Strohgeflecht schlecht festsetzen kann.

Pflegetipps:

Panamastroh ist von Natur aus relativ pflegeleicht, dennoch sollten einige Punkte beachtet werden. Besonders wohl fühlt sich der Hut bei warmem, feuchtem Klima. Stärkere UV-Strahlung kann jedoch das Material schädigen – bleichen die Hutfasern aus, leidet auch die Stabilität. Ebenso sollte kein Regen auf das Stroh einwirken, da die Feuchtigkeit zu Verformungen führt, die sich nach dem Trocknen meist nicht mehr korrigieren lassen.

Fazit:

Dank ihres geringen Gewichts und des hohen Tragekomforts sind Panamahüte aus Toquilla-Stroh perfekte Begleiter für heiße Tage. Die helle, fast naturweiße Farbgebung verleiht ihnen eine edle Optik – ideal für die Freizeit und ebenso passend zu festlicher Garderobe.

Pros
  • Flexibel
  • Leicht
  • Angenehmer Tragekomfort
  • Schützt vor UV-Strahlen, solange es der Sonne nicht zu lange ausgesetzt ist
Kontras
  • Darf nicht nass werden, da sich sonst die Form verzieht
  • Bleicht bei zu starken Sonnenstrahlen aus

Produkte aus Panamastroh

Alle Produkte Anzeigen