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Stoffratgeber - GORE-TEX®

Geschichte:
  • GORE-TEX®

Das Material GORE-TEX® wurde von der Firma W. L. Gore & Associates auf den Markt gebracht und im Jahr 1972 erstmalig hergestellt. Schon vier Jahre später, im Jahr 1976, erhielt die Firma W.L. Gore & Associates den ersten Auftrag für die Herstellung von Regenbekleidung. Auch wenn GORE-TEX® heute vor allem als Material für Funktionsbekleidung bekannt ist, wurde es früher auch für andere Zwecke eingesetzt. So wurde das Material unter anderem in Kleidung verwendet, die ein internationales Forscherteam in der Antarktis trug. Außerdem wurden GORE-TEX®-Fasern in funktionaler Arbeitskleidung verarbeitet.

Eigenschaften:

So setzt sich das Material zusammen

GORE-TEX® ist eine Faser, die zunächst aus einer Membran besteht. Diese besitzt eine sehr dünne Schicht, welche aus gestrecktem Polytetrafluoroethylen (ePTFE) gefertigt wurde. Durch die enorm vielen kleinen Poren, die die Membran besitzt, erhält GORE-TEX® seine spezielle wasserdichte Eigenschaft, da Regentropfen die feinen Poren nicht durchdringen können. Um die Membran weiterverarbeiten zu können, wird diese im nächsten Schritt mit einer Innenschicht und einem Obermaterial verbunden. Diese Materialverbindung wird schlussendlich GORE-TEX®-Laminat genannt, eine Zusammensetzung, die die besonderen, typischen Eigenschaften zeigt, die GORE-TEX® so vielseitig machen.

Das kann GORE-TEX®

Dazu zählt zunächst einmal die Wasserdichte, die gewährleistet, dass man bei starkem Regen trocken bleiben kann. Zusätzlich ist GORE-TEX® ein windabweisendes Material, sodass einem selbst ein kalter Windsto nichts anhaben kann. Besonders nützlich, vor allem für sportliche Aktivitäten, ist die hohe Atmungsaktivität, die GORE-TEX® besitzt. Die Feuchtigkeit kann so nach außen entweichen und der Körper bleibt trotzdem trocken.

Pflegetipps:

Neben Kleidung werden auch Schuhe mit GORE-TEX®-Anteil hergestellt. Beim Waschen sollte beachtet werden, dass das Kleidungsstück nur leicht geschleudert und mit wenig flüssigem Waschmittel gereinigt werden sollte. Verzichtet werden sollte auf Waschmittel in Pulverform, Weichspüler sowie spezielle Mittel gegen Flecken oder auch Bleichmittel, da diese die GORE-TEX®-Funktionen beeinträchtigen können. Um die wasserabweisende Funktion nach dem Waschen beizubehalten, ist es notwendig, das Bekleidungsstück zunächst zu trocknen. Wenn dies geschehen ist, sollte es zudem ca. 20 Minuten im Trockner getrocknet werden, sodass eine erneute Aktivierung der wasserabweisenden Oberfläche erreicht wird.

Imprägnierschutz aufrecht erhalten

Es ist nach einiger Zeit ratsam, die Imprägnierung mithilfe eines speziellen Pflegemittels zu erneuern, da der Imprägnierschutz nicht ewig anhält. Bei der Imprägnierung sollte darauf geachtet werden, dass auf le, die Wasserdichte versprechen, verzichtet wird. Grund dafür ist die Tatsache, dass diese le die atmungsaktive Funktion einschränken können. Deshalb sollte lediglich mit speziellen Schuhcremes und Imprägniermitteln gearbeitet werden.

Fazit:

Abschließend lässt sich sagen, dass GORE-TEX® sich ideal für Funktions- und Outdoor-Sportbekleidung anbietet. Denn gerade im Sportbereich erweisen sich die praktischen Funktionen von GORE-TEX® als äußerst vorteilhaft. Durch die wasserdichte Funktion bietet sich GORE-TEX® zudem perfekt für jedes Alltagsoutfit an, da man so vor starken Regenschauern geschützt ist und trocken bleibt.

Pros
  • Atmungsaktiv
  • Windabweisend
  • Wasserabweisend
Kontras
  • Bei falschem Waschen können die Funktionen eingeschränkt werden

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